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Statt-Aktie: Eiertanz zu Ostern?

Gunnar

Gunnar Böltes

12. April 2010 0 Kommentare

Mit Verwunderung reagiert der Vorsitzende der SPD in Langen, Gunnar Böltes, auf die Anfrage des Landkreises zur „Statt-Aktie“. „Niemand in Langen hat Verständnis für einen kleinkarierten Eiertanz der Kommunalaufsicht“, fasst Böltes seinen Ärger zusammen.

Die Stadt Langen, ein inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannter Vorreiter bei innovativen Ideen und Aktivitäten, hatte die „Statt-Aktie“ eingeführt, um die freiwilligen Leistungen auch in Zukunft weiter finanzieren zu können. „Langen soll auch für die Zukunft trotz der schlechten Finanzlage attraktiv und lebenswert bleiben – deshalb ist die „Statt-Aktie“ ein guter Weg“, erklärt Böltes. „Wir bemühen uns, die Gelder für die freiwilligen Leistungen auch auf unkonventionellen Wegen einzuwerben“, so Böltes, der in der „Statt-Aktie“ einen guten Weg zur aktiven Bürgerbeteiligung sieht. Und der bisherige Erfolg der Innovationen in Langen gibt ihm Recht. Denn der Bürgerfond Langen hat schon viele erfolgreiche Projekte wie „fit for Langen“, den Bunten Tisch oder die Schulranzenaktion initiiert und unterstützt. „Man könnte glauben, aus Cuxhaven soll ein gutes Projekt mit vorgeschobenen formalen Argumenten kaputtgeredet werden, bevor es eine Chance hat, sich zu bewähren“, bewertet Böltes die Anfrage aus Cuxhaven. Denn die „Statt-Aktie“ sei in den politischen Gremien vor Ort vorgestellt und für gut befunden worden. „Der Landkreis täte gut daran, den vielen Spendern, seien es Privatpersonen oder Unternehmen, für ihr Engagement zu danken, anstatt gute Ideen im Keim ersticken zu wollen“, fasst Böltes zusammen.



 

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